Kalorienarme Karaoke-Parties

September 8, 2008

Am falschen Platz
Frauen können nicht einparken und haben keinen Platz im Kopf für Mathematik und Technik, weil sich dort ein riesiger Schuhschrank befindet. Soweit das Klischee. Dass diese Mär nicht ultimativ gilt, dürfte jedem einigermaßen vernunftbegabten Menschen klar sein. Und doch hält sie sich hartnäckig. Und warum? Weil Frauen nicht selten selbst Öl ins Feuer gießen. So gesehen bei einer Ausgabe der Frauenzeitschrift GLAMOUR.
Ja, ich mag die GLAMOUR… ein wenig. Als Inspiration oder – bei den Preisen – auch nur zum schwärmen. Da in diesem Bilderbuch im XXS-Format die Frauen-Freizeitbeschäftigungen schlechthin (Shoppen, Make-Up, Dekorieren) bis zur Privatinsolvenz zelebriert werden, kann ich es gut verschmerzen, dass so kein Platz mehr für weniger weibliche Hobbys wie Zocken und Technik bleibt.
Doch in einer Ausgabe aus dem letzten Monat erblicken meine Augen nach 100 Seiten Farbenrausch ein paar gute, alte Bekannte in schwarz, weiß und silber: „Wir spielen mit“ heißt es auf einer Doppelseite plötzlich und ich traue meinen Augen kaum als ich alle aktuellen Konsolen und Handhelds aufgelistet sehe.
Weiter heißt es „Kann sein, dass Ihr Freund demnächst eifersüchtig wird. Die neuen Games und Konsolen machen nämlich auch Frauen ziemlich viel Spaß – zu jeder Gelegenheit.“ Ich bin nicht allein! rufe ich innerlich aus und fange an zu lesen (was mir bei der GLAMOUR eher selten passiert) nur um zwei Sekunden später ernüchternd feststellen zu müssen: Frauen werden hier von ihren Artgenossinen für dumm verkauft.

Missverstanden
Wer sich schon immer im Media Markt den Kopf daran zerbrochen hat wozu er eigentlich eine PlayStation 3 mit 80GB Festplatte und Blu-Ray Player braucht, bekommt hier endlich eine erlösende Antwort: na für Singstar!
Welche Frau hat nicht darauf gewartet 400 Euro auszugeben um mit ihren Freundinnen ein paar Flaschen Sekt zu leeren um dann wie ein DSDS-Kandidat – vernunft- und talentfrei – Britney Spears’ Hits nachzuträllern.
Die meistverkaufte Konsole aller Zeiten, die PlayStation 2, hat ihren Erfolg mit Sicherheit auch nur all den schlankheits-wütigen Frauen zu verdanken, die sich keinen Personal Trainer leisten konnten, dafür aber eine PS 2 um sich mit Hilfe von EyeToy Kinetic Total Fitness auch weiterhin in ihre Röhrejeans in Kindergröße zwängen zu können. Weiterer Missbrauch wird auch an der Xbox 360 mit Scene it? begangen. Und natürlich darf Wii Fit und der Kochkurs für den DS Lite nicht fehlen.
Dieses plötzliche Interesse an Technik findet allerdings ihren Höhepunkt mit dem hier vorgeschlagenen Laptop von Sony im Wert von 1700€. Denn wo kumulieren weibliche Allmachtsfantasien über Liebe, Luxus und Inneneinrichtung stärker als bei Sims 2 -IKEA?

Selbstverschuldete Unmündigkeit
Ich verurteile hier nicht die vorgestellte Software, die offensichtlich eine durch und durch weibliche Zielgruppe anspricht. Nein, ich verurteile die Art wie diese grandiose Generation der digitalen Unterhaltung dazu missbraucht wird um eindeutig weiblich konnotierte Aktivitäten etwas glamouröser und für Männer sexier erscheinen zu lassen, die schlussendlich doch nur die bekannten Klischees bedienen.
Die Frau landet hier eindeutig ein Eigentor und der Lebensabschnittgefährte findet es höhstens süß, wenn sie ihn dann verzweifelt um Hilfe bittet weil ihre brandneu eingerichtete Sim-Wohnung durch einen Absturz verloren gegangen ist.
Ich finde es toll, wenn andere Frauen sich mit einstiegsfreundlicher Software an das Thema Games und Konsolen antasten. Daraus muss auch nicht die große Liebe entstehen und keine CS-Clans gegründet werden. Wenn aber einer Redaktion, die sich um ein selbstbewusstes Frauenbild bemüht, im Zusammenhang mit Technik nichts besseres einfällt als Kochen, „Klappsta“ und Karaoke, dann sind wir Frauen wohl selbst schuld wenn sich dadurch negative Klischees so leicht aufrecht erhalten lassen.
Das Bild neben der Überschirft zeigt übrigens ein blondes Model in Bademantel und Dessous, das auf einen Braten im Backofen schaut. Herzlichen Glückwunsch, GLAMOUR, für diese unheimlich passende Bildauswahl.
Denn sie wussten nicht, was sie taten…


Geraubte Zeit

August 6, 2008

Langeweile
Lange habe ich es aufgeschoben, über dieses Wochenende zu schreiben. Und wirklich viel gibt es auch nicht zu sagen über die beiden Games, die mein Freund und ich an einem dieser typischen „Man, es ist so langweilig. Lass uns ein Game ausleihen!“-Wochenenden gezockt haben. Ich nenne es geraubte Zeit, nicht weil wir mal wieder Stunden vor der Matschscheibe verbracht haben, statt uns auf einer Wiese im Lärm von Kleinkindern in der Hitze zu braten, sondern weil uns die Spieleindustrie zwei groß angepriesene und hoch enttäuschende Games vorgesetzt hat, die, hätten wir sie tatsächlich gekauft, uns stolze 120€ ärmer gemacht hätten.
Die Rede ist von „Das Bourne Komplott“ und „Alone in the Dark 5″.
Es ist wohl überflüssig an dieser Stelle noch Mal alle Reviews wiederzukauen. Ich möchte an dieser Stelle lediglich auf ein paar subjektive Punkte hinweisen, die dazu beigetragen haben, dass ich mich jetzt schon kaum noch an diese beiden Spiele erinnern kann… oder will.

Ein paar Worte zu…

Das Bourne Komplott
In der GamesTM wird in einem Kommentar über „Das Bourne Komplott“ von einer Spieltzeit von bis zu 10 Stunden gesprochen. Mein Freund schaffte das Game in ca. fünf. Klar braucht man auf der höhsten Schwierigkeitsstufe vielleicht einen halben Tag, das Spiel bleibt dabei aber ziemlich gleich (schlecht). In guten Games lädt die Spielumgebung zum Erkunden und Verweilen ein, doch hier sind die Level so hübsch wie langweilig, so dass jede umsonst verbrachte Minute darin pure Zeitverschwendung ist.
Das Spiel bietet dem Bourne-Fan unter anderem die Möglichkeit in die Rolle des Amnesie geplagten Agenten zu schlüpfen, kurz bevor er mit Kugeln im Rücken ins Meer plumpst. Der Rest ist eine Komplettwiederholung des ersten Teils mit Prügel zum selber austeilen.
Manch einer wird sagen, dass das Kampfsystem Laune macht. Manch anderer wird sich freuen, das Geschehen aus Buch und Film nun auch noch in der dritten Dimension durchkauen zu dürfen. Was bleibt ist jedoch ein ziemlich unispiriertes, kurzes Game, das dem negativen Ruf, mit dem Lizenztitel (zu Recht) behaftet sind, alle Ehre macht.

„Alone in the Dark 5″
Das Setting von „Alone in the Dark“ ist anfangs viel zu wirr und vor allem viel zu hell. Weder Angst noch Spannung wollen sich hier einstellen, wenn der Protagonist sich gerade knapp vor einem herabstürzenden Balkon retten kann oder ihm an einer anderen Stelle wie vom Himmel eine Leiche vor die Füße fällt. Gääähn…
„Grandios“ ist in diesem Spiel wirklich die Funktion Kapitel zu überspringen – was wir nach ca. 1,5 Stunden albernem Herumgeklettere auf surreal anmutenden Stahl- und Betonkonstruktionen, die eher nach einem Skulpturenprojekt eines Kunststudenten aus dem 1. Semester aussahen, denn nach einem von mysteriösen Kräften zerstörten Central Park, auch taten (Hypotaxe rulen!).
Da wir nach dem ersten Überspringen auch alle weiteren Kapitel schnell hinter uns gelassen haben, frage ich mich ob diese Skip-Funktion nicht eine Kapitulation vor der eigenen Unfähigkeit der Entwickler ist, spannende Level zu basteln, statt einer Hilfe, wenn das Spiel mal „zu schwer“ wird.
Irgendwie nervt einfach alles an diesem Spiel. Gleich zu Anfang zum Beispiel nerven die undankbaren Hotelgäste, die man gerade vor dem Feuer gerettet hat und die man sogleich wieder in selbiges stoßen möchte.
Die Figur bewegt sich klobig und tritt auf der Stelle, statt ihren Arsch zu bewegen und vor dem fiesen Monster da zu fliehen. Die Chor-Gesänge gehen einem schon nach einer halben Stunde schwer auf den Geist und sowieso ist das Spiel doof. Ahja, und hell ist es immernoch, denn im Central Park sind die netten Straßenlaternen ziemlich großzügig versteilt.

Die Enttäuschung nach diesem Wochenende war bei beiden Beteiligten groß. Nicht so groß allerdings wie nach „Conflict: Denied Ops“…
Hier also ein paar Vorschläge wie man sein schwer verdientes Geld besser investiert:

Alternativen
„Das Bourne Komplott“, 59,95€ (XBox 360)
Besser:

  • Die Bücher von Robert Ludlum noch mal lesen. Bei einem Preis von ca. 9,95€ pro Buch: Ersparnis von 30€
  • (für lesefaule) Die „Ultimative Bourne Collection“ ins Regal stellen. Ersparnis: 36€
  • Eine Kampfsportart erlernen. Geld reicht für ca. zwei Monate.

„Alone in the Dark 5″, 59,95€ (XBox 360)
Besser:

  • Zuerst: sich durch die zahlreichen Kurzgeschichten von H. P. Lovecraft lesen. Ab ca. 7€. Ersparnis: bis zu 50€
  • Danach: „Call of Cthulhu – Dark Corners of the Earth“ (PC) spielen. Ab ca. 10€. Ersparnis: 50€
  • Auf keinen Fall: Die Boll-Verfilmung gucken! (Dann doch lieber das Spiel…)

Noch besser:

Vielleicht doch ab und zu mal an die frische Luft gehen und die Sonne genießen…


„Gepflegte Langeweile“ für 500€ bitte

Juli 22, 2008

Mord

Worte, geschrieben während einer Exkursion.
Winter, 2008
„Es ist Dienstag, 12 Uhr 30. Wir sitzen in einem Vortragsraum des Karl-Marx-Hauses in Trier. 25 ahnungslose Studenten aus Bielefeld und Trier und drei Professorinnen, die sich so gut wie alleine unterhalten.
Willkommen zur Exkursion zum Thema „Literatur und Theater in der DDR“.
Wenn ich denn mal zuhöre, verstehe ich kein Wort. Es fallen Namen, Daten, Titel von Theaterstücken, die ich nicht kennen kann. Auch über die ganzen Insider-Witze kann ich nicht lachen – sowie meine Kommilitonen auch. Es ist fast schlimmer als damals in Nottbeck. Da ging es noch um Interpretationen, da kann jeder mitreden. Der Wissenshorizont der Dozenten und der, der Studenten war damals zwar ebenfalls unterschiedlich, aber heute trennen uns ganzen Mauern des (Nicht-)Wissens. Mir fehlt eindeutig der geschichtliche Teil. Ich bin wegen Germanistik hier, aber das scheint mir eher ein Historiker-Kongress zu sein.
Mir ist sogar so langweilig, dass ich das hier aufschreibe!
Notiz an mich: Nie wieder an einer geisteswissenschaftlichen Exkursion teilnehmen!
Dieses selbstbeweihräuchernde Zusammentreffen der drei Expertinnen ist unerträglich. Es gibt kaum kontextuelle Einbettung, die Referate, die zur Einführung ins jeweils neue Thema dienen sollen, werden heruntergeleiert wie aufgetragene Strafarbeiten. Es wird einfach vorausgesetzt, dass wir alles wissen. Jedes historische Detail, jeden Zusammenhang. Prof. Dr. G., Prof. Dr. C. und die breitmäulige S. werfen sich ihre Medizinbälle des Wissens zu und machen es anderen schwer in die Diskussion mit einzusteigen. Das ganze ist ein Trauerspiel, irgendwo zwischen geheucheltem Interesse und purer Zeitverschwendung.
Nun ja, falscher Studiengang, würde ich mal sagen. Jetzt, heute, an diesem Punkt weiß ich es genau. Besonders die Realitätsferne langweilt mich. Das Wühlen in der Vergangenheit, dieses Aufwirbeln von Bibliotheksstaub (womöglich noch Asbest) und die Erkenntnis, dass wenn der Staub sich gelegt hat, nichts als heiße Luft übrig bleibt.
Noch zwei Semester bis zur Bachelor-Arbeit!
15 Minuten später.
Erst 15 Minuten??!!
Um diese Szene mit einer Metapher zu beschreiben: In einer Folge South Park versucht der Star-Anwalt Johnnie Cochran die Jury von der Unschuld von Chef-Koch zu überzeugen und benutzt zum „Vergleich“ Chewbacca. Dieser Vergleich ist so abstrus, dass einem Mann aus der Jury spontan der Kopf explodiert. Ich fühle mich gerade wie dieser Mann.
„Schatz, wenn du das hier liest, ist mein Kopf schon explodiert.“
Meine Unwissenheit belustigt mich nicht, noch macht sie mich traurig.
Wie die drei mit dicken Wissensbrocken um sich schmeißen, sie aufdröseln und sich darin suhlen wie dicke Säue… es ist so abstoßend, wie es klingt.
Wir armen, unbedeutenden Geisteswissenschaftler. Wir sind nur dazu da um weitere Klone von uns zu produzieren.
12.58. Der erste Teil neigt sich dem Ende.
Mittagspause.
Heute nur einen Salat, bitte! Oder doch dieses prächtige Toast? Hauptsache nicht zu fett! (Keinen Salat gegessen, Hunger auf Nudeln Bolognese gehabt.)
Ich friere vor Lustlosigkeit. Mein Körper läuft auf Sparflamme, verdaut wohl immer noch die vielen Kohlenhydrate. Viel Blut bleibt da eh nicht fürs Gehirn übrig. Gibt es hier noch ein Ende? Die schreckliche Nachricht lautet: NEIN!
Denn Geisteswissenschaftler können, ja, dürfen ein Thema nicht zu Ende diskutieren! Wehe es fällt ein abschließendes Wort! Es kann kein Ende geben, wenn man nicht alle 100 Bedeutungen eines Satzes untersucht hat und das wird man auch niemals schaffen. Warum auch? Würde den Geisteswissenschaftler ja überflüssig machen.
Im großen Puzzle der Geisteswissenschaften fehlt immer ein Stück – oder schlicht und einfach eine Vorlage.
Krönung der vormittaglichen Sitzung: die „demokratische“ Abstimmung über das Ende der Mittagspause. Mit eindeutiger Mehrheit (vier von 25 Studenten) wurde das Ende der Mittagspause auf 14 Uhr 30 angesetzt. Peinlich berührt über das eigene Unvermögen zu zählen, wird das Ende jedoch auf 15 Uhr verschoben…“


magic moments N° 1

Juli 16, 2008

Die Schlussszene aus dem Film „The Hours“, untermalt von Philip Glass’ wunderbarer, leidenschaftlicher Musik.

“Dear Leonard, to look life in the face … always to look life in the face, and to know it for what it is. At last, to know it, to love it for what it is, and then … to put it away. Leonard … always the years between us, always the years … always … the love … always … the hours.”


3, 2,… Fight!!!

Juli 1, 2008

Ist es alt? Hat es jeder schon gesehen? Ah, keine Ahnung, ich poste es mal trotzdem…


Game Over

Juli 1, 2008

Ich bin raus.
Raus aus Liberty City. Ich habs geschafft. Es flossen Blut, Schweiß und Tränen. Menschen sind gestorben, Menschen, die mir ans Herz gewachsen waren. Jetzt ist alles aus. Kein Grund mehr um weiter zu spielen. Hundert Prozent? Was bringt es mir, wenn alles woran man geglaubt hat, wofür man nach Liberty City gekommen ist, zu Scheiße geworden ist?
Ich habe Rache genommen, zwei Mal. Das Gefühl, das sich danach einstellte, war Leere, keine Genugtuung. Rache macht Menschen nicht wieder lebendig.
Was bleibt? Geld, Autos, Besitz,… Freiheit? Freundschaft? Hoffnung.
Jetzt stehe ich nach gefühlten 20 Minuten Credits wieder auf der Straße. Menschen gehen an mir vorbei, fahren zur Arbeit, brüllen ins Telefon. DJ’s verkünden den Lifestyle von Liberty City auf allen Wellenlängen. Reichtum, Glück, Schönheit, Macht. Bald bricht der Tag an. Doch im Schatten der Wolkenkratzer streifen unsere Träume, die in der Nacht zerbrochen sind, durch die endlosen Straßen. Vor mir steht mein Lamborghini, ich steige ein und jage zum letzten Mal dem Sonnenaufgang entgegen, bevor ich Liberty City, die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten, verlasse…

Immersion kann sehr, sehr unangenehm sein. Ich dachte, dass mir sowas nach Kane & Lynch nicht wieder passiert. Jetzt will ich nie wieder ein Spiel spielen! Nicht wenn ich mich danach so unwohl fühle. Wo sind die großartig inszenierten Happy Ends? Wo die Genugtuung nach 30 Stunden Schweiß und 3 Packungen AA-Batterien?
Das hier muss ich erst ein Mal verarbeiten…


Alles Gute zum Einzug!

Juni 12, 2008

Nein, nicht zum Einzug der deutschen Nationalmannschaft ins Viertelfinale, sondern zum Einzug eines bestimmten, neuen Mediums in die Bücherei meiner Uni (Bielefeld)!

GTAIV

Zwischen Mathematikbüchern und JAVA-Anleitungen liegt dieses schöne Buch. Ob das GTA IV Walkthrough den Studenten der Informatik beim Lernen wirklich helfen wird, sei jetzt mal dahingestellt.


Service immer noch gut, Konsole immer noch kaputt…

Mai 2, 2008

Heute morgen brachte mir UPS meine, seit endlos erscheinenden Tagen erwartete XBox zurück!
Maggi freut sich wie ein kleines Kind an Weihnachten und schließt die Konsole ordnungsgemäß an. Die Konsole fordert sie auf englisch auf ein Update durchzuführen. Wird wohl schon stimmen, denkt sie sich. Sie kommt ins Hauptmenü und siehe da! Der ganez Bildschirm flimmert und ist verzerrt. Maggi schaltet leicht verdutzt die Konsole aus, wartet kurz und macht sie wieder an. Sie hört die „Startmelodie“, sieht allerdings nur das blaue AV-Bild. Die noch im Verlauf ihres Handys gespeicherte Microsoft Support Nummer wird gewählt und wieder wird Maggi von kundigen und hilfsbereiten Mitarbeitern beraten. Die sind genauso verdutzt wie sie und nach einer halben Stunde Konsole ein- und ausschalten und Werkeinstellungen wiederherstellen entscheiden sich beide Parteien, es sei das Beste, die Konsole ein zweites Mal reparieren zu lassen.
Mit dem UPS-Mensch bin ich also bald per du…
Ich bin gespannt und warte…….

Nachtrag
XBox ist (schon seit längerem) wieder da und muss seit ihrer Rückkehr eh nur eine einzige Disc lesen können, nämlich GTA IV…


Must Have N° 1

Mai 2, 2008

Blaue Clutch
Gesehen bei Bijou Brigitte.
Passt wunderbar zu luftigen Kleidern in allen Neonfarben! Dazu Riemchen-Sandalen im Metallic-Look.


Service: 2+

April 24, 2008

Es ist endlich Frühling! Draußen riecht es nach frisch gemähtem Gras. Die Sonne lässt das saftige Grün der Baumkronen schimmern. Die Menschen schälen sich aus ihren grauen Mänteln. Es ist warm und die Winterdepression hat endlich ein Ende!
Perfekte Zeit zum zocken also! Ich wette in Liberty City ist es auch Frühling oder vielleicht schon Sommer? (Obwohl, dann wäre es Niko doch sehr warm in seiner Trainigsjacke)
GTA IV kommt!! Und zwar schon nächste Woche! Zu dumm nur, dass meine XBox gerade letztens meiner HALO 3-Disc einen Heiratsantrag machen wollte und ihr einen wunderschönen Ring eingravierte…
Zum Glück war der Support bei Microsoft wahrhaft vorbildlich! Als die nette Dame mich allerdings in die Warteschleife drückte, bekam ich ein wenig Angst. Denn Mitarbeiter einer gewissen Telekommunikationgesellschaft machen sich gerne einen Spaß daraus, Kunden in die Warteschleife zu schicken und dann einfach aufzulegen. „Ich lasse die mal warten und lege einfach so auf! HAHA!“ (funktioniert auch mit der Weiterleitung: „Ich tue so als würde ich die weiterleiten und lege dann auf!“). Zum Glück war die nette Mitarbeiterin auch wirklich nett und anscheinend auch besser bezahlt und gab sich wirklich Mühe mich zufriedenzustellen. Meine Konsole wird also heute nachmittag von UPS abgeholt. Was sie da reparieren wollen, weiß ich nicht, denn das altbekannte Problem mit dem kratzwütigen Laufwerk wird sich wohl kaum durch irgendeine Reparatur lösen lassen. Ich hoffe man tauscht das Laufwerk gegen ein besseres aus. Aber ob ich das jemals erfahren werde, weiß ich nicht, denn von nun an werde ich die XBox beim Spielen immer in die Horizontale bringen.

Auch der Händler, in meinem Fall EXPERT, machte mich als Endverbraucher wieder glücklich und tauschte die kaputte Disc anstandslos um!
Service, wie er sein sollte.

Etwas Gutes hat die ganze Sache aber. Ich werde mich in den nächsten zwei Wochen voll auf die Uni konzentrieren können und kein GTA wird mich davon ablenken. Leider. Genug zu tun habe ich alle mal…


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